BCT-Touristik

Korea4Youth

Advanced Trip 21 Tage

Highlights dieser Korea Jugendreise

Ein Blick auf Korea mit unserer Jugendreise.
  • Metropole Seoul
  • Sprachkurs Koreanisch
  • Demilitarisierte Zone
  • K-Pop Konzert
  • K-Live Hologramm Konzert
  • alte Hauptstadt Gyeongju
  • Waterpia Spaßbad & Strand

1. Tag: Aufbruch von Frankfurt

Flagge Südkorea

Endlich geht die Reise los nach Korea! Am Flughafen treffen wir unsere Mitreisenden und unseren Reiseleiter. „Reiseleiter-nim“, be-grüßt Felix ihn freudig, nachdem er in Vorbereitung auf die Reise schon ein paar erste Vokabeln gelernt hat. Schnell werden noch die Koffer abgegeben und los geht es zu unserem Flieger. Reiseleiter-nim beantwortet uns schon einmal die ersten brennenden Fragen und nennt uns ein paar koreanische Floskeln, die wir am ein oder anderen koreanischen Flugbegleiter unterwegs ausprobieren können.

Elf Stunden Flug sind es bis ins „Land der Morgenstille“, da können wir vielleicht schon erste koreanische Gerichte ausprobieren und uns quer durch die große Mediathek an internationalen Filmen schauen. Felix übt sein Hörverständnis gleich mit einem koreanischen Drama, noch mit Untertiteln versteht sich.

2. Tag: Erste Eindrücke

Die Cheongdam Brücke in Seoul

Elf Stunden später erreichen wir auch schon den internationalen Flughafen Seoul Incheon. Mit dem großen Entertainment-Programm an jedem Sitzplatz, sowie den zwei Mahlzeiten verging die Zeit tatsächlich „wie im Flug“.
Wieder ausgerüstet mit unseren Koffern bringt uns Reiseleiter-nim jetzt als erstes zum Hotel in Seoul. Auf der Fahrt in die Metropole bekommen wir schon einmal unseren ersten Eindruck von ihrer Größe. Nicole kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus, aber Seoul ist auch echt beeindruckend!

Im Hotel machen wir eine kleine Pause, bevor Reiseleiter-nim uns auf eine erste Seoul-Erkundung mitnimmt. Unser Ziel ist Myeongdong, schlichtweg DAS Einkaufsviertel in Seoul. Während Nicole bereits von den großen Lotte und Shinsegae Stores schwärmt, erklärt Reiseleiter-nim uns die riesige Auswahl an Restaurants und Imbissen. Koreanisch, Japanisch, Westlich und Fastfood – egal wofür wir uns entscheiden – das Abendessen ruft! Felix kann sich trotzdem nicht entscheiden, ob er lieber Kalbi oder Bibimbap bestellt und fragt die Bedienung nach der Empfehlung des Tages.

3. Tag: Der Gyeongbokgung – Seouls größter Palast

Steinstatue am Gyeongbokgung

Gut erholt und mit einem Grinsen im Gesicht treffen wir uns heute morgen in der Lobby. Die meisten von uns haben erst jetzt wirklich realisiert, dass wir in Südkorea angekommen sind. Die Vorfreude auf den Tag ist daher riesig und das zurecht, denn es gibt viel zu entdecken. Also auf geht es mit der U-Bahn zu unserem ersten richtigen Programmtag.

Reiseleiter-nim erklärt uns Souls Nahverkehrssysteme, sowie die praktischen IC-Karten, die als eine Art von Prepaid-Fahrkarten funktionieren und wie wir damit in die Bahn kommen.

Nicole ist begeistert von der Sauberkeit der Bahnhöfe und dem reibungslosen Ablauf am Bahnsteig.

Farbenfrohe Wachablösungszeremonie

Nach kurzer Fahrt kommen wir am Gyeongbokgung Palast an. Der auch als „Nördlicher Palast“ bekannte Prunk-Palast ist nicht nur der Größte in der ganzen Stadt, sondern auch, so sagt man, der Schönste.

1395 errichtet, brannte er im 16. Jahrhundert während einer japanischen Invasion nieder. Bis zu seiner Zerstörung wurde er als königliche Residenz verwendet. Auch bei seiner Wiedererrichtung durch das Königshaus im Jahr 1868 diente er erneut als Wohnpalast und enthält heute die originalgetreuen Residenzen des Kronprinzen, sowie die königlichen Gemächer. Reiseleiter-nim erklärt uns hier bildhaft, wie das Leben am Hofe in der Zeit der Joseon-Dynastie so ablief.

Doch das richtige Highlight wartet noch auf uns. Wir müssen zwar einen Moment warten, aber dann sehen wir die spektakuläre und vor allem bunte Wachablösungszeremonie der königlichen Garde. Felix‘ Kamera läuft schon heiß, von all den Fotos, die er schießt. Kein Wunder bei der Kulisse mit den beeindruckenden Gardisten davor. Fantastisch!

K-Pop-Tanzkurs

Natürlich ist Seoul heute auch eine sehr moderne Großstadt und nach dem langen Flug gestern wird es Zeit ein wenig die Muskeln auszuschütteln. Am besten geht das bei einem kleinen Tanzkurs, bei dem uns professionelle Tänzer die Schritte eines K-Pop-Tanzes lehren. Ganz fix können wir schon einzelne Schrittfolgen aus Musikvideos von Big Bang und Psy und das schaut auch schon ziemlich gut bei uns aus. Nicole und Felix scheinen auch eine gemeinsame Leidenschaft entdeckt zu haben und drehen am Ende noch so richtig auf. Zum Glück hat einer der Choreographen unseren Tanz auf Video für uns aufgenommen.

Banpo Mondlicht-Regenbogen-Fontäne und Floating Island

Kanal bei Nacht in Seoul

Nach soviel Bewegung sind unsere Muskeln wieder locker und wir haben uns eine entspannte Belohnung verdient. Daher bringt Reiseleiter-nim uns nun zur berühmten Banpo-Brücke. Auf 570 m Länge wird von der Brücke aus eine coole Wassershow mit regenbogenfarbener Beleuchtung zu einer Musik-Choreografie gezeigt. Endlich tanzen auch mal andere und wir filmen! Die Brücke steht übrigens im Guiness Buch der Rekorde mit dieser Wassershow, erzählt uns Reiseleiter-nim.

Nach der Show gehen wir über die Brücke zu den drei Inseln Some Gavit, Some Chavit und Some Solvit, die gemeinsam die „Floating Island“ ausmachen, einen Komplex aus künstlichen Inseln, die neon-bunte Blumen darstellen und von wo aus man einen einzigartigen Blick auf die erleuchtete Stadt hat.

4. Tag: Der Ahnenschrein Jongmyo

Yin und Yang auf einem Eingangstor

Im Jongmyo Ahnenschrein gedenkt man den Vorfahren des Königshauses und jährlich findet hier auch heutzutage noch das wichtigste Ritual für die alten Könige statt, das Jongmyo Jerye. Reiseleiter-nim zeigt uns heute Vormittag die riesige Schreinanlage und erzählt uns mehr über die koreanische Königsfamilie und über das althergebrachte „Jongmyo-Ritual“. Die Haupthalle des Schreins ist auch der längste Bau seiner Art in Korea. Wir kommen aus dem Staunen kaum raus. Wow.

Fahrradtour am Han-Fluss

Kaum zu glauben, dass wir erst seit knapp drei Tagen in Korea sind. Um uns noch einen tieferen Eindruck von Seoul zu verschaffen, schwingen wir uns als nächstes auf einen Drahtesel und folgen ein Stück weit dem Ufer des Han-Fluss. Vorbei am Lotte World Tower, dem alten Olympia Stadion, begrünten Uferpromenaden und Parks, sowie zahlreichen Brücken. Reiseleiter-nim erklärt uns so einige interessante Gebäude entlang unseres Weges und Zeit zum Fotos machen haben wir auch. Felix fällt einmal fast in den Fluss beim posieren für das Fotoshooting mit Nicole, doch am Ende bleiben alle trocken und wir erreichen unser nächstes Ziel, das K-Live.

K-Pop Hologramm-Konzert im K-Live

K-Pop Stars

Jetzt packen wir die Leuchtstäbe aus, denn gleich sehen wir live auf der Bühne die größten koreanischen Musik-Stars… beziehungsweise ihre holografischen Versionen. Denn hier im K-Live erlebt man stimmungsvolle Live Konzerte mit Hologramm-Idolen. Nicole hat sich längst ins Gedränge gestürzt, während Felix noch einmal die Moves aus dem Tanztraining von gestern abruft. Hologramm-Konzerte? Typisch Korea!

Dongdaemun – Shopping bis in die Nacht

Wer nach dem Konzert noch etwas Energie übrig hat, kann hier im Stadtviertel buchstäblich shoppen bis der Tag anbricht, denn auf dem Dongdaemun Nachtmarkt haben die Geschäfte bis Sonnenaufgang geöffnet. Von kleinen Straßengeschäften bis hin zu großen Kaufhäusern ist hier für jeden Kundentyp etwas zu finden. Natürlich ist auch für Verpflegung gesorgt, denn auch die Buden und Restaurants bleiben offen. Nicole findet ihren traditionellen Hanbok und fragt Reiseleiter-nim beim Essen gleich, wann sie ihn am besten tragen kann.

5. Tag: Freizeitpark Lotte World

Bereit zum Aufbruch ist Felix heute schon sehr zeitig. Auf dem Weg zur Lotte World schwingt er fröhlich seine geliebten Schokocremeküchlein vor sich hin. Auch die sind von Lotte, aber wir besichtigen keine Schockokuchen-Fabrik, sondern die koreanische Antwort auf Disneyland.

Mit einem großen Indoorbereich namens Adventure und dem Outdoor Parkbereich Magic Island hat dieser Themenpark für jeden die richtige Attraktion zu bieten. Prinzessin Nicole verschlägt es sofort in das magische Schloss und Abenteurer Felix stellt sich der Themenbahn Pharaos Fury. Dazu gibt es 4D Kinos, Achterbahnen, Wasserfahrten, Freifallattraktionen, ein Geisterhaus und natürlich Shows und Paraden. Perfekt für einen Tag, an dem man mal so richtig abschalten und sich mitreissen lassen möchte.

6. Tag: Trick Eye Museum

Heute machen wir einmal alles, was die Koreaner so machen, wenn sie Spaß haben wollen. Also zuerst einmal auf ins Trick Eye Museum im Universitätsviertel Hongdae. Brilliante Trompe-l’œil-Gemälde laden uns zu witzigen Fotos ein. Während Nicole im Kochtopf einer bösen Hexe landet, erkundet Meerjung…mann(?) Felix die Water World. In fünf Themenbereichen spielen wir unseren Augen witzige Bilderstreiche.

Hoffentlich wird keiner von einem Hai gefressen, oder der bösen Hexe. Hat jemand Nicole gesehen?

Studentenviertel mit Künstlermarkt

kunstvolle Holzmasken

Danach schauen wir uns den Stadtteil Hongdae noch etwas genauer an. Vor allem die Universitäts-Umgebung ist für seine Szene-Kultur bekannt. Kunstgalerien, Live-Musik, Clubs, Märkte, zahlreiche Geschäfte und das ein oder andere Open-Air-Konzert laden vor allem die jüngere Bevölkerung zum schlendern, staunen und verweilen ein. Der Künstlermarkt hat es uns insbesondere angetan. Während wir die vielen kleinen Handwerksstände betrachten und uns von Straßenkünstlern unterhalten lassen, lässt Felix von sich eine Karikatur zeichnen und Nicole sich zu neuer koreanischer Indie-Popmusik beraten.

Coffee Prince Café

Dramen-Fans aufgepasst! Da die meisten Dramen in Großstädten spielen, finden sich in Seoul fast an jeder Ecke aus Fernsehserien bekannte Plätze. So auch in Hongdae. Noch bevor Reiseleiter-nim uns vom Drama „Coffee Prince“ genauer erzählt, sitzt Nicole bereits mit einer Tasse Kaffee im ehemaligen Filmset und starrt verträumt die originalen Wandgemälde aus der Serie an. Na dann holen wir uns doch auch einmal ein Stück Kuchen und schauen zu, wie sie mit Felix‘ (unfreiwilliger) Hilfe für uns ihre Lieblingsszenen nachspielt.

Musical „B-Boy Kung Festival“

1997 kam durch ein Video der amerikanischen Gruppe Radiotron der B-Boying Trend nach Südkorea. Nur fünf Jahre später gewann Koreas erste B-Boy Crew „Expression Crew“ den internationalen B-Boy Wettkampf „Battle of the Year“. Seitdem wächst noch immer die B-Boying Szene in Südkorea und am Abend haben wir nun Gelegenheit eine junge Crew bei Ihrer Performance der nonverbalen Show „B-Boy Kung Festival“ zu bestaunen.

7. Tag: Nampodong-Straße – Stätte des Busan International Film Festivals

Tongdosa Tempel Busan

Heute morgen fahren wir nach Busan, der wichtigsten Hafenstadt im Südosten von Südkorea. Weltweit vor allem bekannt für das alljährliche Film Festival. Daher sehen wir uns auch zuerst die koreanische Variante des „Walk of Fame“ an – die Nampodong Stra-ße. Hier sind die Handabdrücke der Preisträger verewigt. Wer weiß welchen Star wir hier entdecken können?

Jagalchi-Fischmarkt und Lotte-Aussichtsplattform

Denkt der Koreaner an Busan, denkt er sofort an frischen Fisch, denn Busan ist im ganzen Land für den Jagalchi Fischmarkt berühmt. Der Fischmarkt ist in mehrere Abschnitte unterteilt, von frischem Fisch zu jeglichen denkbaren Meeresfrüchten. Laut Reiseleiter-nim, beste Gelegenheit die Koreaner in ihrem Alltag zu beobachten.

Danach fahren wir hinauf auf das Lotte Town Hotel um die beeindruckende Aussicht auf Busan, wie es sich zwischen Bergen und Meer dahinschlängelt, zu genießen.

8. Tag: Chillen am Haeundae-Strand

Nach so vielen Erlebnissen auf unserer Reise wird es Zeit für eine Pause und die verbringt man in Busan natürlich am Strand.

Der Haeundae ist der beliebteste und schönste Strand in Busan, perfekt zum Schwimmen und Sonnenbaden geeignet und ein beliebter Treffpunkt im Sommer, nicht nur für die Einheimischen. Nicole hat endlich Gelegenheit ihre Bikini-Kollektion vorzuführen und Felix hat sich schon bei einem Beachball-Match von koreanischen Jugendlichen eingeklingt und lässt sich die passenden Vokabeln zum Spiel erklären.

Am Abend fahren wir weiter nach Gyeongju.

Tempel Beomeosa und das größte Kaufhaus der Welt

Am Strand können wir uns natürlich nur im Sommer vergnügen, daher besuchen wir im Frühjahr und Herbst heute den Beomeosa Tempel im Norden Busans. Hier lernen wir mehr über buddhistische Mönche in Korea und im Anschluss geht es zu einem Weltrekordhalter: Shinsegae Centum City, dem größten Kaufhaus der Welt.

9. Tag: Tempel Bulguksa und Seokgu-ram-Grotte

Wächter Gottheit Bulguksa Tempel

Das Museum ohne Mauern, so wird Gyeongju auch genannt. In der alten Hauptstadt der Silla zeigt Reiseleiter-nim uns als erstes den über 1.200 Jahre alten Tempel Bulguksa, dessen alte Steinpagoden und Brücken zum größten Teil noch heute aus der Silla-Zeit erhalten sind.

Danach schauen wir uns den riesigen Buddha aus Granit in der Steingrotte Seokguram an. Geheimnissvoll sitzt er da, da hat es selbst Felix die Sprache verschlagen.

Durch die Geschichte radeln

Und noch einmal schwingen wir uns auf ein Fahrrad und fahren so die kurzen Etappen zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten, die hier alle direkt aneinander zu finden sind. Zuerst besuchen wir die als Daerungwon bekannte Ansammlung von Hügelgräbern. Insgesamt 23 Gräber der alten Könige befinden sich hier, wobei man eines sogar von Innen besichtigen kann. Gleich nebenan befindet sich die älteste Sternwarte Asiens, gebaut aus genau 366 Steinen, einen für jeden Tag des Jahres. Der Turm wurde im 7. Jahrhundert zur Sternbeobachtung und Wettervorhersage benutzt. Ein wahres Stück Geschichte also.

Von hier aus ist es nur noch ein kurzes Stück bis zum Anapji-Teich und zum Fünf-Tumuli-Park, unserer letzten Station für den Tag. Vor allem der Anapji-Teich ist aufgrund seiner Schönheit ein beliebtes Ziel für romantische Dates.

10. Tag: Andong, eine Stadt mit konfuzianischer Tradition

Pavillon Andong

„Konfuzius sagt, auch der weiteste Weg beginnt mit einem ersten Schritt“, erzählt Felix bereits zum Frühstück vor unserer Abfahrt nach Andong. Reiseleiter-nim erklärt uns, dass der Konfuzianismus bereits ab 600 n. Chr. in Korea eine wichtige Rolle als philosophische Gesellschaftsordnung spielte, aber tatsächlich erst in der Neuzeit als eigentliche Religion anerkannt wurde. Vor allem wegen der konfuzianischen Akademien wird Andong auch als Koreas spirituelle Hauptstadt bezeichnet.

Das Dorf Hahoe – eine Familiengeschichte

Nur 19 km vor Andong liegt das historische Dorf Hahoe. Gegründet im 13. Jahrhundert von der Familie Ryu, brachte es in den folgenden Jahrhunderten viele Gelehrte und Politiker hervor, die die Geschicke von Korea lenkten. Einer von diesen ist der berühmte Ryu Seong-Ryong, der Schüler eines konfuzianischen Gelehrten, der seine Heimat letztenendlich erfolgreich gegen die Japaner im Imjin-Krieg verteidigte.

Das Dorf ist auch heute noch ein malerischer Anblick. Der Name Hahoe bedeutet Flussschleife, passend, da der Fluss Nakdonggang das Dorf mit einem Bogen an drei Seiten umschließt. Berühmt ist Hahoe auch für seine Maskentänze, die für die Dorfgottheiten seit dem 12. Jahrhundert aufgeführt werden und mit zu den bedeutensten Kulturschätzen Koreas gelten.

11. Tag: Wasserspaß – drinnen oder draußen?

Wir folgen der Ostküste heute weiter nach Norden in die schöne Küstenstadt Sokcho. Nach den letzten zwei kulturgewaltigen Tagen können wir jetzt wieder entspannen. Je nach Wetterlage, fahren wir entweder ins Spaßbad Waterpia oder an den berühmten Sokcho Strand. Reiseleiter-nim gibt uns noch ein paar Infos dazu:

Seorak Waterpia – Spaßbad mit heißen Quellen

Wasser marsch! Das wird unser Motto im Seorak Waterpia – DEM Spaßbad in Südkorea. Mit großem Indoor- und Outdoorbereich, so wie einem Spa und Sauna-Bereich, bleibt hier kein Auge trocken. Und das wortwörtlich. Rutschen, Rafting im „Torrent River“, Wellenbäder und Entspannungszonen. Dazu ein 4D-Kino, sowie mehrere Bühnen für Live-Unterhaltungsprogramme sorgen für Abwechslung.

Strandaufenthalt in Sokcho

Felix überprüft schon einmal den Wetterbericht, denn wenn das Wetter mitspielt, können wir auch an den Strand in Sokcho fahren. Feinsandig, weiß und weit – so stellt man sich einen Traumstrand vor. Genau das Richtige für Sonnenanbeter.

12. Tag: Wanderung im Seoraksan-Nationalpark

Seoraksan Nationalpark

Nach so viel Entspannung sind wir heute bereit den Gipfel zu stürmen! Also beinahe, denn wir fahren in den nahgelegenen Seoraksan-Nationalpark. Der Seoraksan ist der dritthöchste Berg Südkoreas und ist Gastgeber für einen bildschönen Naturpark mit Bergfestung, Seilbahn und „Wackelfelsen“. Reiseleiter-nim erzählt uns, dass man diesen Felsen zwar einfach zum wackeln bekommt, aber ohne technische Hilfe nicht umstoßen kann, aber wir können das gerne einmal selbst ausprobieren. Das lässt sich Felix nicht zweimal sagen, aber erstmal müssen wir dafür nach oben. Daher machen wir uns jetzt erst mit der Seilbahn und dann zu Fuß auf den Weg zur Bergfestung und folgen dann dem Wanderweg. Wackelfelsen, wir kommen!

Hongdae Live Club Day

Feuerwerk in Seoul

Die Helden vom Wackelfelsen kehren zurück nach Seoul! Einmal quer durch Korea – das ist in jedem Fall eine Party wert. Passenderweise ist heute der letzte Freitag im Monat und das heißt es ist wieder Zeit für den Hongdae Live Club Day.

Einmal im Monat kann man hier mit einem einzigen Pass mehrere Clubs besuchen und zu unterschiedlichster Musik abrocken. Egal ob Rock, Jazz, Hip-Hop oder Crossover – das Musikherz schlägt heute höher. Auch die Restaurants in Hongdae sind heute extra lang geöffnet, daher kann auch der Hunger uns nicht bremsen. Und für alle Fälle hat Felix schließlich noch seine Lotte Schokokuchen dabei.

13. Tag: Taekwondo–Kurs

Was gehört zu Korea, so wie Kimchi ins Chigae? Taekwondo natürlich! Und da wir noch immer vom Bergsteigen gestern Bewegungsdrang verspüren, können wir den auch gleich ausleben und uns etwas genauer mit Taekwondo befassen. Dieser Kampfsport hat sich zur Zeit der japanischen Herrschaft über Korea im frühen 20. Jahrhundert aus dem Karate entwickelt. Bei genauer Betrachtung sieht man heute nur noch wenige Gemeinsamkeiten, vor allem Taekwondo stellt sich durch seine hohe Dynamik und Geschwindigkeit hervor. Da diese Kampftechnik vor allem im Wettkampf Anwendung findet, ist dies auch kein Wunder.

Wie bei allem Kampfsportarten gibt es strenge Regeln und Disziplinen, die es zu erlernen gibt, bis man dann tatsächlich Bretter zertrümmern kann. Heute zeigen uns die Profis wie es richtig geht und laden uns zu einem Probetraining ein. Das lassen wir uns doch nicht zweimal sagen, vor allem Nicole, die zu unserer Überraschung bereits zu Hause regelmäßig Taekwondo trainiert.

Freizeit in Seoul

Nach dem Training haben wir nun Zeit Seoul selbst zu erkunden. Egal ob Shopping-Tour, Besichtigungen oder einfach nur flanieren, Reiseleiter-nim gibt uns Tipps für einen perfekten Nachmittag. Abends sehen wir uns im Hotel alle wieder, denn für heute steht noch ein echtes Highlight auf dem Programm.

K-Pop-Konzert oder Kampfsport-Musical „Jump“

Konzert Halle

Sofern es im Zeitraum unserer Reise ein K-Pop-Konzert gibt, wer-den wir dieses natürlich besuchen. Da diese Events jedoch erst sehr spät bekannt gegeben werden, können wir einen Besuch nur kurzfristig planen.

Falls es doch kein K-Pop-Konzert geben sollte, werden wir uns das Kampfsport-Musical „Jump“ ansehen. Dieses Comedy-Musical feierte 2005 und 2006 Erfolge beim Edinburgh Fringe Festival und ging daraufhin weltweit auf Tour. Die Story dreht sich um eine Familie von Kampfsportspezialisten, die ihr Haus vor Einbrechern beschützen müssen. Neben Taekwondo werden hier verschiedene koreanische Kampfsportarten vorgeführt. So auch Taekkyeon, das von den Kämpfern meist in traditioneller Kleidung wie ein Tanz aufgeführt wird.

14. Tag: Schlammfestival in Boryeong

Boryeong Schlammfestival

Noch einmal verlassen wir Seoul, denn heute findet das jährliche Schlammfestival in Boryeong statt. 200 km mit dem Bus und schon sind wir da – Schlamm so weit das Auge reicht.

Schlamm-Rutschen, Schlamm-Parcours, Schlamm-Gefängnis, Schlamm-Catchen und Schlamm-Werfen, alles dreht sich heute um die weiten Schlammebenen von Boryeong. Wie kommt man auf diese Idee? Ganz einfach, meint Reiseleiter-nim, eine koreanische Kosmetikfirma nutzte 1996 den mineralhaltigen Schlamm aus Boryeong für ihre Produkte und schwupp: das Schlammfestival war geboren! Für uns beste Gelegenheit mal so richtig auf den Putz …äh Schlamm zu hauen.

Festung Hwaseong mit alter Stadtmauer

südkoreanische Parkanlage

Da das Schlammfestival nur einmal im Jahr, und zwar im Juli, stattfindet, fahren wir zu den anderen Reiseterminen ins nahe Suwon.

Nur 48 km trennen Suwon von Seoul und hier befindet sich die beeindruckende Festung Hwaseong. Gebaut im späten 18. Jahrhundert auf Befehl von König Jeongjo ist sie heute in die Liste der UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen. Ein wahres Meisterwerk ihrer Zeit. Bestehend aus 44 einzelnen Bau-werken inklusive versteckter Pfade und Durchgänge, sowie Bastionen und Signalfeuertürmen ist die riesige Anlage in jedem Fall einen Besuch wert.

Einmal eigener Herr sein

Noraebang mit der Gruppe

Wer lieber noch einmal in Ruhe Seoul erforscht oder eigene Pläne verfolgt, kann heute natürlich auch in der Hauptstadt verbleiben.

Reiseleiter-nim hat uns für den Abend noch ein Noraebang empfohlen. Felix weiß sofort Bescheid und fängt an zu singen. Wir staunen alle über Felix‘ Stimme. Aber klar doch, das wird lustig! Ein Noraebang ist ein koreanisches Karaoke-Zimmer. In gemütlicher Runde und mit etwas zu trinken genießen wir hier die Stars der Zukunft – Felix und Nicole im Duett.
Auf dem Rückweg schauen wir noch kurz ein PC-Bang an. In den berühmten Spielhallen sitzen junge Koreaner in ihrer Freizeit und vergnügen sich an allerlei Spielautomaten und Videospielen.

15. Tag: Annyeong haseyo!

Koreanisches Alphabet Hangeul

Auf diesen Tag haben wir gewartet. Neue (Schrift-)Zeichen, neues Glück. Nachdem Reiseleiter-nim uns gestern unsere Sprachschule gezeigt hat, brechen wir heute zum Sprachkurs auf. Ein paar Worte Koreanisch zu lernen kann schließlich nicht schaden. Nicole hatte sich immerhin gleich im ersten Kaufhaus verlaufen, als sie nach Kleidern geschaut hat, und musste von Reiseleiter-nim im Kinderparadies abgeholt werden. Felix hatte bei allem Lerneifer das Wort „scharf“ auf Koreanisch übersehen und ein sehr deftiges Abendessen bestellt. Das stärkt uns nur in unserem Willen Koreanisch zu lernen. Also dann, los geht’s!

Am Nachmittag können wir das eben gelernte gleich einmal anwenden und Seoul auf eigene Faust erkunden. Reiseleiter-nim hat uns im Vorfeld natürlich ein paar Vorschläge gemacht, darunter auch einer der vielen Paläste Seouls, Deoksugung. Hinter den vielen eleganten Mauern und Toren wurden mehrere koreanische Könige und 1905 sogar Koreas erster und einziger Kaiser Gojong gekrönt.

16. Tag: Wir machen Fortschritte

Endlich beginnt die koreanische Schrift für uns einen Sinn zu ergeben. Die vielen Haken und Kreise haben nun endlich eine Aussprache und eine Bedeutung. Tolle Sache, dann kann man hier im Geschäft endlich auch die koreanischen Schilder lesen und auch Speisekarten bringen keine scharfen Überraschungen mehr. Felix kann sein Abendessen heute genießen, ohne vor lauter Schärfe ins Schwitzen zu kommen.

17. Tag: Ab heute auf Koreanisch

Lampions mit Hangeul beschrieben

Felix hat über Nacht mal eben noch die Hangeul-Schrift komplett gelernt und beim Frühstück Vokabeln gepaukt. Er will es echt wissen! Unser Seonsaeng-nim (Lehrer) im Sprachkurs lobt ihn regelmäßig für seine Aussprache. Er ist echt mit Leib und Seele dabei.

Wie man heute in Korea lebt wissen die meisten von uns bereits. Aber wie war das früher? Nicole hatte sich doch am Anfang der Reise einen „Hanbok“ gekauft, erinnern wir uns. Das ist die traditionelle Kleidung in Korea. Auf die Empfehlung unseres Seonsaeng-nim gehen einige von uns heute ins Bukchon-Museum für Alltagsgeschichte. Hier kann man noch Dinge finden, die bis vor wenigen Jahrzehnten bei den Koreanern im alltäglichen Gebrauch waren. Da finden wir auch die Erklärung zur traditionellen koreanischen Kleidung. Felix macht gleich ein Foto für Nicole später.

18. Tag: Entspannung in der Tempelatmosphäre

Der Bongeunsa Tempel

Mittlerweile können wir uns schon anderen Personen vorstellen und wir verstehen im Supermarkt schon die ersten Namen von Lebensmitteln. Obst- und Gemüsenamen hatten wir jetzt auch schon und es macht richtig Spaß festzustellen, dass man immer mehr von der Speisekarte im Restaurant versteht.

Nach so viel Erfolg beim Lernen suchen wir heute mal etwas Entspannung in einem buddhistischen Tempel. Der über 1200 Jahre alte Tempel Bongeunsa bietet uns Einblicke in die koreanische Tempelarchitektur und lädt uns zu einem kleinen Spaziergang ein. Die kunstvoll mit Schnitzereien und Malereien verzierten Gebäude des Tempels tragen zu einer angenehm entspannende Atmosphäre bei, und das, obwohl wir uns gerade inmitten des modernen Stadtviertels Gangnam befinden.

19. Tag: Koreanisch im Alltag

Koreanische Won

Heute haben wir noch einmal eifrig in der Schule gelernt und sind jetzt gut vorbereitet, kleinere Alltags-Situationen auch auf Koreanisch zu meistern. Wenn es einmal doch nicht so klappt, funktioniert es auch auf Englisch oder mit Hand und Fuß, um sich zu verständigen. Felix versucht sich schon an Zeitungen, aber er ist ja nicht das Maß aller Dinge. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Deshalb versuchen wir das Gelernte anzuwenden, wo es nur geht.

Und wo kann man besser seine Sprachkenntnisse testen als beim Shopping oder beim Essen? Da auch die Koreaner ein Händchen dafür haben, Konsumtempel zu schaffen, gehen wir heute noch einmal auf eigene Faust los und nehmen uns die COEX-Mall in Gangnam vor. Neben den mehreren hundert Geschäften finden sich hier auch Restaurants, das Kimchi-Museum, Banken, Postämter und ein Großraumaquarium. Hier entdeckt jeder, was sein Herz be-gehrt.
Auf geht’s!

Traditionelle koreanische Sauna

Nachdem wir diese Woche so flei-ßig gelernt haben, entspannen wir uns verdientermaßen noch einmal so richtig. Das Dragon Hill Spa & Resort enthält ein Jimjilbang, das ist eine traditionelle koreanische Sauna. Ein Erlebnis, dass uns so auf dieser Reise noch fehlte.

20. Tag: Die zwei Gesichter Koreas

Junge Koreaner

„Unser heutiger Ausflug führt uns zu einer ganz berühmten Linie. Mit 248 Kilometern Länge und bis zu 4 Kilometern Breite hat sie großen Einfluss auf die Politik in Korea.“ Reiseleiter-nim spricht natürlich von der Demilitarisierten Zone, kurz DMZ, die die koreanische Halbinsel in eine Nord- und Südhälfte teilt. Sie befindet sich ungefähr auf dem 38. Breitengrad und unterbindet jeglichen Transfer auf die andere Seite. Kein Bus oder Zug darf diese Grenze überfahren. Wir besuchen Panmunjeom, den Ort, an dem der Vertrag zu einem Waffenstillstand unterschrieben wurde.

traditionelle Fächermalerei

Zurück in Seoul haben wir dann noch einmal Zeit den letzten Abend in Südkorea auf eigene Faust zu erleben. Noch einmal shoppen und ins Lieblingsrestaurant, danach haben wir uns im Noraebang verabredet. Noch einmal die Sau raus lassen, bevor es morgen früh dann zurück in die Heimat geht.

21. Tag: Rückflug nach Frankfurt

Mit schwerem Herzen verlassen wir heute Seoul. Noch einmal schauen wir aus den Fenstern auf die Megametropole die uns plötzlich so vertraut vorkommt, während wir zum Internationalen Flughafen Incheon zurück fahren. Von dort geht es mit unserem Flieger nach Frankfurt. Annyeong Korea, bis zum nächsten Mal!